Warum?

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Dein Warum

Wofür mach ich das überhaupt?? Was ist MEIN Anreiz, der mich motiviert abstinent zu leben?

Abstinenz, die sich nur auf äußerem Druck durch den Chef, den Partner oder den Verlust des Führerscheins begründet, hat meist keine lange Lebensdauer. Auch Menschen, die aus rein gesundheitlichen Gründen – so gravierend sie auch sein mögen – aufhören zu trinken, tun sich oft schwer oder trauern den nassen Zeiten arg nach.

Mit intrinsischer Motivation ist´s leichter

Die intrinsische Motivation meint die innere, aus sich selbst entstehende Motivation eines jeden Menschen. Du tust Dinge um ihrer selbst willen oder weil sie DEINEN Vorstellungen, Werten und Wünschen entsprechen. Nicht, um Bestrafungen (z.B. eine Trennung) zu vermeiden oder eine Belohnung (z.B. Führerschein) zu erhalten.

Dabei sind die Freuden des suchtfreien Lebens so vielfältig und schon nach kurzer Zeit spürbar!

Einige Beispiele, die unbegrenzt und individuell erweiterbar sind:

... und weil ich den Suchtstoff einfach nicht mehr brauche!

Was ist dein Warum?

Dabei sind Formulierungen, wie “Ich will nicht noch tiefer sinken als damals” oder “Ich will meinen Partner nicht verlieren” wenig hilfreich. Denn unser Gehirn kennt keine Verneinung. Denke nicht an eine Flasche Bier! Na, an was denkst du? Eben.

Stattdessen wähle positive Ziele, wie “Ich möchte eine glückliche Partnerschaft führen” oder “Ich möchte stolz auf mich sein / mir in die Augen schauen können”.

Hast du es gefunden, mache es dir immer wieder bewusst. Es sollte sich auch als Erinnerung in deinem Notfallkoffer wiederfinden. Für manche ist es hilfreich, sich ein Symbol für sein “Warum” bzw. sein suchtfreies Leben als Bild in die Wohnung zu hängen oder z.B. als Schmuckstück bei sich zu tragen.